Ethnischer Hintergrund bestimmt Risiko Bei wem die Alopezie nach Chemotherapie anhält

Autor: Dr. Judith Lorenz

Eine persistierende Alopezie nach Chemotherapie zeigt herkunftsabhängige Risiken. Eine persistierende Alopezie nach Chemotherapie zeigt herkunftsabhängige Risiken. © Siam – stock.adobe.com

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Alopezie ein Jahr nach der Chemo fortbesteht, scheint herkunftsabhängig. Offenbar tragen Asiat:innen ein besonders hohes Risiko – auch hinsichtlich der damit zusammenhängenden psychischen Belastung. 

Nach einer Chemotherapie wachsen die Haare nicht in allen Fällen wieder nach: Ein Teil der Betroffenen leidet über Monate oder Jahre an einer persistierenden chemotherapieinduzierten Alopezie (PCIA). Das Risiko hierfür hängt u. a. von der ethnisch bedingten Haar- und Follikelstruktur ab, berichten Prof. Dr. Danbee Kang von der Sungkyunkwan-Universität Seoul und Kolleg:innen.

Inwiefern der ethnische Hintergrund das PCIA-Risiko beeinflusst, untersuchte das Team an einem Kollektiv aus 304 Erkrankten (Durchschnittsalter 50,3 Jahre), die sich aufgrund eines nichtmetastasierten Mammakarzinoms einer Chemotherapie unterziehen mussten. 159 Patient:innen (52,3 %) waren asiatischer, 20 (6,6 %)…

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