Das Blut als Spiegel des Gehirns Biomarker für Insulinresistenz des Gehirns im Blut entdeckt

Autor: DZD / Redaktion

Forschende des DZD zeigen, dass sich eine Insulinresistenz im Gehirn möglicherweise künftig über epigenetische Marker in einem Bluttest erkennen lässt. Forschende des DZD zeigen, dass sich eine Insulinresistenz im Gehirn möglicherweise künftig über epigenetische Marker in einem Bluttest erkennen lässt. © Puwasit Inyavileart – stock.adobe.com

Wie gut spricht das Gehirn auf Insulin an? Untersucht man das Blut von Menschen ohne Typ-2-Diabetes, zeigen epigenetische Veränderungen genau das an. Eine Insulinresistenz im Gehirn könnte durch diese Marker durch einen einfachen Bluttest erkannt werden. An der Entdeckung waren Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) beteiligt.

Insulin spielt auch im Gehirn eine zentrale Rolle für kognitive Funktionen, die Appetitregulation und den Energiehaushalt“, erklärt Professorin Dr. Stephanie Kullmann. Sie forscht am Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) von Helmholtz Munich an der Universität Tübingen. Bis heute ist der Nachweis einer Insulinresistenz im Gehirn kosten- und zeitintensiv, da derzeit keine Biomarker verfügbar sind. „Unsere neue Studie zeigt, dass wir aus dem Blut epigenetische Signaturen extrahieren können, die sehr präzise anzeigen, ob das Gehirn noch auf Insulin reagiert – oder eben nicht mehr“, sagt Professorin Dr. Annette Schürmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung…

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