Stellenwert der aktiven Überwachung Ösophaguskarzinom: Biopsie nach Chemoradiotherapie bereits tumorfrei

Autor: Lara Sommer

Der Stellenwert einer aktiven Überwachung beim Ösophaguskarzinom ist umstritten. Der Stellenwert einer aktiven Überwachung beim Ösophaguskarzinom ist umstritten. © abdul – stock.adobe.com

Der Stellenwert der aktiven Überwachung beim Ösophaguskarzinom bleibt umstritten. Uneinig waren Fachleute unter anderem, ob sich eine verzögerte OP nachteilig auswirkt und wie zuverlässig Ärzt:innen eine pathologische CR nachweisen können.

Pro: Aktive Überwachung erspart Erkrankten OP-Risiken

Eine Chemo-RT alleine kann bei lokal fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Ösophagus/GEJ ausreichen, um Patient:innen lokal krankheitsfrei zu machen, argumentierte Prof. Dr. Joshua Eric Meyer vom Fox Chase Cancer Center in Philadelphia.1 In der CROSS-Studie fand sich nach Carboplatin-Paclitaxel und 41,4 Gy RT bei 29 % aller Betroffenen und immerhin 23 % derjenigen mit einem Adenokarzinom (28/121) eine pathologische Komplettremission. Das werfe die Frage auf, ob diese Personen überhaupt von einer Ösophagektomie profitieren.

90-Tages-Mortalität von 9 % nach Ösophagektomie

Dabei handelt es sich gemäß dem Experten um einen riskanten…

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