Therapieprognose BMI und eGFR überzeugen

Autor: Friederike Klein

In der TriMASTER-Studie stellten sich BMI und eGFR als geeignete Parameter für eine Therapieprognose bei Typ-2-Diabetes heraus. In der TriMASTER-Studie stellten sich BMI und eGFR als geeignete Parameter für eine Therapieprognose bei Typ-2-Diabetes heraus. © Celso Pupo – stock.adobe.com

Eine Behandlung für alle wird der Individualität von Patienten mit Diabetes Typ 2 nicht gerecht. In der TriMASTER-Studie überprüft man erstmals einen stratifizierten Therapieansatz auf Grundlage bestimmter klinischer Eigenschaften.

BMI und geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) eines Patienten beeinflussen sein Ansprechen auf Pioglitazon, DPP4-Inhibitoren oder SGLT2-Hemmer, berichtete Professor Dr. Andrew­ Hattersley­ von der University of Exeter. Ob sich durch eine solche Stratifizierung auch eine bessere HbA1c-Kontrolle beim Typ-2-Dia­betes erreichen lässt, prüfte man in der prospektiven TriMASTER-Studie mithilfe eines Drei-Wege-Crossover-Designs. 

Patienten mit einem HbA1c von 7,5–12,2 % unter Metformin- oder Metformin-Sulfonylharnstoff-Therapie erhielten randomisiert für 16 Wochen zusätzlich entweder Pio­glitazon, Sitagliptin oder Canagliflozin. Anschließend wurde verblindet und ohne Auswaschphase auf eines…

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