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Brustkrebs Brüchige Daten zur Zoledronsäure

Autor: Dr. Moyo Grebbin

Bisphosphonate hemmen den Knochen­abbau, lautete bis dato die gängige Meinung. Bisphosphonate hemmen den Knochen­abbau, lautete bis dato die gängige Meinung. © Science Photo Library/Pasieka, Alfred

Zwei statt fünf Jahre Zoledronsäure reichen zum Knochenschutz von Brustkrebspatientinnen, darauf deutet eine deutsche Studie hin. Gar keine zu geben, stellen hingegen kanadische Ärzte in den Raum.

Die ESMO empfiehlt postmenopausalen Brustkrebspatientinnen mit hohem Risiko bekanntermaßen Bisphosphonate für den Knochenschutz. Doch wie lange sie gegeben werden sollen, war bislang unklar. In der deutschen Phase-3-Studie SUCCESS­ A verglich ein Team um den Statistiker Privatdozent Dr. Thomas­ W. P. Friedl­ vom Universitätsklinikum Ulm deshalb die Therapie mit Zoledronsäure über zwei versus fünf Jahre nach vorheriger adjuvanter Chemotherapie.1

Die Teilnehmerinnen hatten entweder lymphknotenpositiven invasiven Brustkrebs oder einen lymphknotennegativen Tumor mit weiterem Risikofaktor. Dazu zählten

  • mehr als 2 cm großer Tumor,
  • histologischer Grad drei,
  • negativer Hormonrezeptorstatus
  • oder…

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