„Gesundes Altern gibt es nicht“ Diabetes erhöht Risiko für geriatrische Komplikationen - besonders bei Frauen

Autor: Dr. Karin Kreuel

Die Aufnahme von 
Sturzpräventionsmaßnahmen in Diabetesprogramme könnte sinnvoll sein.
Die Aufnahme von Sturzpräventionsmaßnahmen in Diabetesprogramme könnte sinnvoll sein. © Jane – stock.adobe.com (generiert mit KI)

Über 50 % der Menschen mit Diabetes sind älter als 65 Jahre. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit für Demenz, Delir, Stürze, Frakturen, Sarkopenie und Frailty besonders hoch. Bei der Anpassung der Diabetestherapie im Alter sollten daher geriatrische Faktoren unbedingt berücksichtigt werden.

Den Erhalt der Selbstständigkeit sieht Professor Dr. Jürgen M. Bauer vom Bethanien Krankenhaus Heidelberg als den wichtigsten Outcome im Alter. Die individuelle Einschätzung ist allerdings nicht immer einfach, denn: „Altern ist komplex“, sagte Prof. Bauer. Welche Faktoren das „gesunde Altern“ beeinträchtigen, wurde in einer Sekundäranalyse der ASPirin-Studie über einen Zeitraum von 6,9 Jahren untersucht.1 „Allerdings ist dieser Begriff eigentlich ein Werbetool, denn gesundes Altern gibt es nahezu nicht“, merkte Prof. Bauer an.

Der primäre Endpunkt umfasste eine Kombination aus Gesamtmortalität, anhaltender körperlicher Beeinträchtigung und Demenz. Bei den mehr als 18.800 über 70-Jährigen,…

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