Biologika Erst Psoriasis, dann PsA

Autor: Stephanie Käufl

Damit es erst gar nicht zu einer Psoriasisarthritis kommt, sollte man die Schuppenflechte medikamentös in den Griff kriegen. Damit es erst gar nicht zu einer Psoriasisarthritis kommt, sollte man die Schuppenflechte medikamentös in den Griff kriegen. © iStock/Natalia SERDYUK

Wer die Psoriasis seiner Patienten unter Kontrolle bringt, reduziert ihr Risiko, eine Psoriasisarthritis zu entwickeln. Doch nicht alle Therapien scheinen gleich gut für das gewünschte Outcome zu sorgen. Es könnten bisher unberücksichtigte Faktoren im Spiel sein.

Der Einsatz von Biologika bei Psoriasis könnte der Entwicklung einer Psoriasisarthritis (PsA) vorbeugen, besagen einige Studien. Einer neuen retrospektiven Kohortenstudie zufolge ist das jedoch nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: Die Psoriasispatienten, die Biologika anwendeten, schienen im Vergleich zu den Teilnehmern, die eine Behandlung mit Nicht-Biologika erhielten, sogar ein erhöhtes PsA-Risiko zu haben, schreiben Elana Meer, University of Pennsylvania, Philadelphia, und ihre Kollegen.

Inzidenz lag bei 9,75 pro 1.000 Patientenjahre

Sie analysierten die Daten von über 190.000 Psoriasispatienten ohne PsA. Bei 14.569 Teilnehmern wurde im Verlauf eine Biologikatherapie eingeleitet,…

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