Fortgeschrittenes Cholangiokarzinom FGFR2-Inhibitor macht chemo-vorbehandelte Erkrankte fast ein weiteres Jahr progressionsfrei

Autor: Lara Sommer

Cholangiokarzinom mit Verdacht auf Metastasen in Lymphknoten und Lunge. Cholangiokarzinom mit Verdacht auf Metastasen in Lymphknoten und Lunge. © samunella - stock.adobe.com

Lirafugratinib, ein spezifischer FGFR2-Inhibitor, scheint bei vorbehandelten Chol­angiokarzinomen mit FGFR-Alteration effektiv. Knapp die Hälfte sprach bestätigt an, 95 % der Tumoren schrumpften. 

Pan-FGFR-Inhibitoren (FGFRi) erreichen beim fortgeschrittenen Cholangiokarzinom (CCA) mit FGFR2-Alterationen Ansprechraten zwischen 36 % und 42 %, verursachen aber Off-Isoform-Toxizitäten wie Hyperphosphatämie und Diarrhö, erinnerte Prof. Dr. ­Antoine ­Hollebecque, Institut Gustave Roussy, Villejuif. Bei Lirafugratinib handele es sich dem gegenüber um einen selektiven FGFR2-Inhibitor, der diese vermeiden solle und auch bei Resistenzmutationen aktiv bleibe.

Der Experte berichtete über 116 FGFRi-naive Cholangiokarzinom-Patient:innen mit FGFR2-Fusion oder -Rearrangement, die als Teil der ReFocus-Studie mit 70 mg Lirafugratinib einmal täglich behandelt wurden. Alle von ihnen hatten zuvor…

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