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FLT3-Hemmer als Option für alte AML-Patienten

Autor: Friederike Klein

Auch bei älteren AML-Patienten kann der FLT3-Hemmer Anwendung finden. (Agenturfoto) Auch bei älteren AML-Patienten kann der FLT3-Hemmer Anwendung finden. (Agenturfoto) © iStock/Willowpix

Als Induktion hatte in der RATIFY­-Studie zusätzliches Midostaurin­ zur Chemotherapie das Gesamtüberleben von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie und FLT3-Mutation verlängert. Jetzt zeigte sich, dass es zusammen mit unterschiedlichen Regimen angewandt werden kann und sich auch für ältere Menschen eignet.

Der Multikinase-Inhibitor Midostaurin ist zugelassen für Erwachsene mit akuter myeloischer Leukämie (AML), die eine FLT3-Mutation aufweisen. Der RATIFY-Studie zufolge profitieren Erkrankte, wenn die Substanz mit einer Induktionschemotherapie kombiniert wird. Allerdings konnten nur Erkrankte im Alter von maximal 60 Jahren teilnehmen.1 Eine modifizierte Induktion, beispielsweise mit Idarubicin oder Daunorubicin im 5+2-Schema bei weniger fitten Patienten war nicht vorgesehen, berichtete Professor Dr. Jorge Sierra vom Hospital de la Santa Creu i Sant Pau in Barcelona. Er stellte die einarmige Phase-3b-Studie A2408 vor, in der genau diese Möglichkeiten im Fokus standen.2

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