Oft nur graduelle Linderung möglich Gastroparese kommt bei Diabetes häufig vor - die Therapie ist „oft frustran“
Weder die Diagnostik noch die Therapie ist einfach.
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Gastroparese ist definiert als ein Symptom/ein Symptomkomplex mit assoziierter verzögerter Magenentleerung (ME) oder schwerer Störung der gastralen Motilität ohne ein mechanisches, diese Störungen verursachendes Hindernis. Als Kardinalsymptome treten Übelkeit und Erbrechen auf, erklärte die Privatdozentin Dr. Jutta Keller, Israelitisches Krankenhaus Hamburg. Auch dyspeptische Symptome wie postprandiales Völlegefühl, frühe Sättigung, epigastrische Schmerzen, Oberbauchblähungen und Aufstoßen kommen häufig vor.
Gastroparese ist ein bedeutendes Thema in der Diabetologie: 30 bis 50 % aller Menschen mit Diabetes haben eine messbare Störung der ME, oft asymptomatisch. Bei etwa 20 % liegt eine…
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