Multiresistente Erreger Gramnegative Stäbchen auf dem Vormarsch

Autor: Nina Arndt

Neue Resistenzmuster erfordern ein konsequentes Vorgehen bei der Wundtherapie in puncto Hygiene. Neue Resistenzmuster erfordern ein konsequentes Vorgehen bei der Wundtherapie in puncto Hygiene. © Yanawut Suntornkij – stock.adobe.com

Während MRSA zum „Kuscheltierchen" wird, bereiten multiresistente gramnegative Bakterien Sorgen. Gegen 4MRGN-Pseudomonas hilft oft nur noch Colistin. Wie Ärztinnen und Ärzte trotzdem erfolgreich behandeln.

Multiresistente Bakterien stellen bei der Versorgung von chronischen Wunden ein zunehmendes Problem dar. Der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus gilt jedoch mittlerweile eher als „Kuscheltierchen“ der resistenten Erreger. Sorgen bereitet ein anderer Keim.

Für einen verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz gilt auch bei der Versorgung chronischer Wunden der Leitsatz: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Doch nichtantibiotische Substanzen können ebenfalls eine Resistenzentwicklung begünstigen. So bewirken viele Pharmazeutika – darunter die bei der Wundtherapie wichtigen Schmerzmittel – bei Erregern intrazelluläre Stresszustände. Dies erhöht die Mutationsrate, wodurch mehr…

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