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Blasenkarzinom Hoffnung in der Neoadjuvanz

Autor: Mascha Pömmerl

Lichtmikroskopische Aufnahme eines Urotheltumors der Blase. Dies ist die am häufigsten auftretende Form von Harnblasenkrebs. Wesentlich seltener sind Plattenepithel- und Adenokarzinome. Lichtmikroskopische Aufnahme eines Urotheltumors der Blase. Dies ist die am häufigsten auftretende Form von Harnblasenkrebs. Wesentlich seltener sind Plattenepithel- und Adenokarzinome. © Science Photo Library/Downer, Nigel

Goldstandard für die Behandlung des lokalisierten muskelinvasiven Blasenkarzinoms ist die cisplatinbasierte Chemotherapie vor der radikalen Zystektomie. Mit der Frage, welche Rolle zukünftig eine neoadjuvante Checkpoint-Blockade spielen könnte, beschäftigten sich viele Studien.

Die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom erzielte in den vergangenen Jahren große Fortschritte. Grund dafür waren nicht zuletzt Immuntherapeutika, die u.a. in der Zweitlinie sowie in der Erhaltung in Studien geprüft wurden. Nun steigt das Interesse, die Checkpoint-Blockade auch im (neo-)adjuvanten Setting einzusetzen.

Die Autoren der Phase-3-Studie IMvigor010­ untersuchten die Wirksamkeit von adjuvantem Atezolizumab bei über 800 Personen mit muskelinvasivem Urothelkarzinom.1 Allerdings verbesserten sich dadurch weder krankheitsfreies Überleben (DFS) noch Gesamtüberleben, berichtete Dr. Michiel van der Heijden vom Netherlands Cancer Institute in Amsterdam.

Die…

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