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Hochrisiko-Prostatakarzinom Im zweiten Anlauf zur Neoadjuvanz?

ASCO-GU 2022 Autor: Mascha Pömmerl

Derzeit rekrutiert die internationale Neoadjuvanz-Studie PROTEUS. Derzeit rekrutiert die internationale Neoadjuvanz-Studie PROTEUS. © iStock/Dr_Microbe

Eine neoadjuvante Behandlung ist beim lokalen Prostatakarzinom kein Standard. Diese Option wird derzeit aber für Patienten mit hohem Risiko neu ausgelotet. Prof. Mary-Ellen Taplin aus Boston berichtete zudem über Möglichkeiten der Therapiestratifizierung und Erkenntnisse zu Kombinationen mit der Bestrahlung.

Auch für die rund 15 % der lokalen Prostatakarzinome, die bei der Diagnose als Hochrisikofälle eingestuft werden, ist die Therapieintention kurativ, betonte Prof. Dr. Mary-Ellen Taplin vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston. Sie stellte daher die Frage in den Raum: „Wie kann es sein, dass 2022 kein validierter kombinierter Ansatz für die systemische und chirurgische Therapie beim aggressiven Prostatakarzinom existiert, wo ein solcher doch beim Brustkrebs seit den 1980er-Jahren ein Standardvorgehen ist?“

Ein Grund dafür sei, dass die Neo­adjuvanz-Studien der 1990er-Jahre hauptsächlich Patienten einschlossen, die man heute als low risk bezeichnen würde, erklärte die Referentin. Diese…

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