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Mycoplasma genitalium Infektionen immer behandeln!

Autor: Maria Weiß

Mycoplasma genitalium besitzt keine Zellwand und spricht daher z.B. nicht auf Betalaktamantibiotika an. Mycoplasma genitalium besitzt keine Zellwand und spricht daher z.B. nicht auf Betalaktamantibiotika an. © Kateryna_Kon – stock.adobe.com

Die Urethritis des Mannes oder eine Zervizitis können auch durch Mycoplasma genitalium hervorgerufen werden. In einer europäischen Leitlinie haben Experten Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der sexuell übertragbaren Erkrankung zusammengefasst.

In der Allgemeinbevölkerung lässt sich Mycoplasma genitalium nur bei 1 % der Männer und 3,3 % der Frauen nachweisen. Wahrscheinlicher ist es, das zellwandlose Bakterium bei Urethritis, Zervizitis, Endometritis und Unterleibsentzündungen (PID für Pelvic inflammation disease) anzutreffen – oder auch bei Frühgeburten, spontanen Aborten und Infertilität.

Verdacht auf PID bei Unterleibsschmerzen

Übertragen wird M. genitalium über direkten genitalen Schleimhautkontakt v.a. bei sexuellen Aktivitäten (vaginal oder anal). Die Ansteckungsgefahr scheint aber geringer zu sein als z.B. bei Chlamydien. Eine europäische Leitlinie unter Federführung von Jørgen Skov Jensen vom Statens Serum Institut in…

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