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Plattenepithel-HPV Kutanes Virusvorkommen mit Karzinom assoziiert

Autor: Dr. Susanne Gallus

Auch kutane HP-Viren können bei Plattenepithelkarzinomen ihre Finger im Spiel haben. Auch kutane HP-Viren können bei Plattenepithelkarzinomen ihre Finger im Spiel haben. © Ocskay Mark – stock.adobe.com
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Nicht nur schleimhaut-assoziierte humane Papillomaviren können mit einer Krebserkrankung (z.B. dem Zervixkarzinom) in Verbindung stehen. Die Besiedelung mit kutanen HPV bedeutet für Betroffene ebenfalls nichts Gutes.

Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen Plattenepithelkarzinomen (SCC) und dem Vorkommen von kutanen Human­papillomviren (­cuHPV) gefunden. Dazu hatten sie bei 1.008 Personen Blutproben sowie Abstriche von Augenbrauen und Unterarmen genommen.

Abstrich, nicht Serologie ist ausschlaggebend

Das Vorkommen der Viren auf der Haut – nicht der serologische Nachweis einer Infektion – zeigte sich als verlässlicher Marker für kutane SCC. In den Tumorzellen selbst waren die Viren aber seltener zu finden, meist nur in stark UV-exponierten Arealen. Anders als z.B. beim Zervixkarzinom, das mit mukosaassoziierten HPV-Typen in Verbindung steht, ist die Rolle der ­cuHPV beim SCC der Haut bislang weniger klar, betont Dr. ­Dana ­Rollison vom Moffitt Cancer Center in einer Pressemitteilung.

1. Rollison DE et al. Cancer Res. 2021 ; DOI: 10.1158/0008-5472.CAN-21-0805
2. Pressemitteilung H. Lee Moffitt Cancer Center & Research Institute

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