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Kastrationsresistentes Prostatakarzinom Mit Intensivierungen und neuen Substanzen gegen das mCRPC

ASCO-GU 2022 Autor: Mascha Pömmerl

Die Studien PROpel, PRESIDE, CYPIDES und ARDENT treiben Entwicklungen in der Erstlinientherapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms voran. Die Studien PROpel, PRESIDE, CYPIDES und ARDENT treiben Entwicklungen in der Erstlinientherapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms voran. © Judith – stock.adobe.com

In Studien erreichen Patienten, die eine Erstlinientherapie für ihr metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom erhalten, mediane Überlebenszeiten von etwa drei Jahren. Im klinischen Alltag hingegen leben sie in der Regel kürzer als zwei Jahre. Intensivierungen der Erstlinie sollen diesen Umstand verbessern. Doch auch völlig neue Wirkstoffe befinden sich in der Erprobung.

Der Verbesserungsbedarf für die Erstlinientherapie des meta­stasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) ist nach wie vor hoch, betonte Prof. Dr. Fred Saad vom University of Montreal Hospital Center. Er präsentierte Ergebnisse zum radiographisch progressionsfreien Überleben (rPFS) der Phase-3-Studie PROpel.1 Darin untersuchen seine Kollegen und er die Kombination aus der neuen hormonellen Substanz (NHA) Abirateron und dem PARP-Inhibitor Olaparib in der Erstlinie des mCRPC. Obwohl Olaparib bisher nur bei mCRPC-Patienten mit einer BRCA1/2-Mutation (EMA-Zulassung) bzw. mit einer Mutation der Gene der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) (FDA-Zulassung) nach NHA-Vorbehandlung…

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