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Multiples Myelom: Was hinter dem erhöhten Risiko bei rheumatoider Arthritis steckt

Autor: Dr. Anne Benckendorff

Knochenmark mit Plasmazellen beim Multiplen Myelom. Knochenmark mit Plasmazellen beim Multiplen Myelom. © Sciencde Photo Library/Bernard, Pr. J./CNRI

Dass Patienten mit rheumatoider Arthritis ein erhöhtes Risiko für lymphoproliferative Erkrankungen wie ein Multiples Myelom haben, ist weitgehend unbestritten.

Ursache für ein erhöhtes Risiko für lymphoproliferative Erkrankungen wie ein Multiples Myelom bei rheumatoider Arthritis (RA) könnte ein gemeinsamer pathogenetischer Mechanismus sein. Weil diese Patienten aber häufig mit Methotrexat (MTX) behandelt werden, liegt nahe, dass auch MTX eine Ursache sein könnte.

EBV-Reaktivierung durch Immunsuppression?

Postuliert wird, dass es durch die Immunsuppression zu einer Reaktivierung einer bestehenden EBV-Infektion kommt, was wiederum zu einer Aktivierung und unkontrollierten Proliferation von (B-)Lymphozyten beitragen könnte. Dazu passt, dass in den meisten der in der Literatur beschriebenen Fälle das Absetzten von MTX zu einer Remission der…

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