Von Rezeptorblockade bis Plasmaaustausch Neues zum Nierenschutz bei AAV-Vaskulitis
Glomerulonephritis bei ANCA-Vaskulitis im histologischen Schnitt. Zu sehen
ist ein Glomerulus mit typischer halbmondförmiger Schädigung (oben links).
© Science Photo Library / ZIAD M. EL-ZAATARI
Oberstes Gebot bei ANCA-assoziierten Vaskulitiden ist die Immunsuppression. Gemäß neuer Empfehlungen lässt sich die erforderliche Glukokortikoiddosis deutlich reduzieren; v. a. die C5aR-Blockade mit Avacopan ist nephroprotektiv. Ein Plasmaaustausch kommt nur selten infrage.
Zu den ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) gehören klassischerweise drei Krankheitsentitäten: Die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA), die mikroskopische Polyangiitis (MPA) und die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA). Sie alle zeichnen sich durch antineutrophile zytoplasmatische Antikörper (ANCA) aus, die an Zielantigene auf neutrophilen Granulozyten und Monozyten binden. Die dadurch aktivierten Zellen…
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