Sechs Mythen über das benigne Prostatasyndrom

Autor: Maria Weiß

Warum die Resektion nicht alle Probleme lösen kann. Warum die Resektion nicht alle Probleme lösen kann. © iStock/Jan-Otto

Fünf Urologen räumen mit sechs weitverbreiteten Annahmen zum benignen Prostatasyndrom auf. Das Fazit: Vergessen Sie fast alles, was Sie bisher zu wissen glaubten!

1. Mythos: Mit der Urethro-Zystoskopie lässt sich die Obstruktion beurteilen

Viele Urologen glauben, dass der Blick in die Blase ausreicht, um den Obstruktionsgrad einschätzen zu können. Die hier sichtbaren Blasentrabekel sind aber nicht Ausdruck der benignen Prostataobstruktion (BPO), sondern einer Detrusor­überaktivität, die auch andere Ursachen haben kann, erklärte Professor Dr. Matthias Oelke von der Urologischen Klinik der Universitätsklinik Maastricht. Auch bei Frauen findet man solche Trabekel. Zudem haben selbst Patienten mit sehr großer Prostata nicht zu hundert Prozent eine Blasenauslassobstruktion (BOO).

2. Mythos: Das BPS verläuft in Stadien

Man findet die…

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