Anzeige

Zytomegaliegefahr Simple Präventionsmaßnahmen für Schwangere

Autor: Stefanie Menzel

Eine Infektion mit Zytomegalieviren im Mutterleib kann beim Kind zu körperlichen und geistigen Behinderungen führen. Eine Infektion mit Zytomegalieviren im Mutterleib kann beim Kind zu körperlichen und geistigen Behinderungen führen. © Science Photo Library/JOHN BIRDSALL SOCIAL ISSUES PHOTO LIBRARY

Erkrankt eine Schwangere an Zytomegalie, bleibt dies häufig unbemerkt. Die Folgen für den Fötus können allerdings gravierend sein und ihr wahres Ausmaß tritt oft erst in späteren Jahren zutage. Die Devise sollte daher lauten: Gefahr erkennen und bannen!

Kongenitale Infektionen mit dem Zytomegalievirus (cCMV) treten weltweit relativ häufig auf. Sie betreffen etwa eine von 100–200 Lebendgeburten. Ein Zehntel der Fälle zeigt bereits perinatal mehr oder weniger schwerwiegende Symptome und ist prädestiniert für eine Reihe von entwicklungsneurologischen Spätfolgen. Der überwiegende Teil der infizierten Neugeborenen erscheint zunächst unauffällig, 15 % von ihnen entwickeln jedoch beispielsweise eine isolierte sensorineurale Hörminderung. Und neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Assoziation zwischen der Infektion und späteren autistischen Störungen besteht.

Das Virus persistiert und kann reaktiviert werden

Die Infektion mit dem…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige