Botox-Komplikationen Spock und Klingonen im Wartezimmer

Autor: Friederike Klein

Aufgrund der Hauterscheinungen heißen die Komplikationen wie Charaktere bzw. ein Volk des SciFi-Franchise. Aufgrund der Hauterscheinungen heißen die Komplikationen wie Charaktere bzw. ein Volk des SciFi-Franchise. © iStock/BrendanHunter, iStock/benimage

Stark hochgezogene Augenbrauen wie beim vulkanischen Offizier des Raumschiffs Enterprise sind ein häufiges Phänomen nach Botulinumtoxin-Therapie an der Stirn. Ein Experte erklärt, wie auf diese oder andere unerwünschte ästhetische Folgen der Behandlung reagiert werden kann.

Das Spock-Phänomen (auch Mephisto-Augenbraue) wird durch eine kompensatorische Überaktivierung der seitlichen Fasern des Musculus frontalis verursacht, erläuterte Dr. Said Hilton, niedergelassener Hautarzt in Düsseldorf. Der Muskelzug ist noch bis zum oberen Haaransatz möglich. Die Patienten zeigen das Phänomen oft schon im entspannten Zustand und ähneln daher den Vulkaniern aus dem Star-Trek-Franchise. 

Es ist ein Zeichen, dass der laterale Anteil des M. frontalis nicht ausreichend behandelt wurde. Meist wurden die Injektionen zu medial gesetzt, ist Dr. Hiltons Erfahrung. Statt sich an der Mediopupillarlinie zu orientieren, injiziert er in Höhe des Augenaußenwinkels. 

Vorsichtig…

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