Anzeige

Syphillis Treponemen haben sich von den Coronamaßnahmen erholt

Autor: Dr. Vera Seifert

Syphilisfälle sind in Deutschland 2022 stark gestiegen. Syphilisfälle sind in Deutschland 2022 stark gestiegen. © nuengneng – stock.adobe.com

Seit 2010 stiegen die gemeldeten Syphilisfälle in Deutschland nahezu kontinuierlich an. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 war ein Rückgang zu verzeichnen, ab 2022 schossen die Zahlen dann erneut in die Höhe. Das RKI beleuchtet Ursachen und Konsequenzen.

Mit 10 Fällen pro 100.000 Einwohnern hat die Syphilisinzidenz in Deutschland im Jahr 2022 sogar den Median der fünf Jahre vor der „Coronadelle“ 2020/21 übertroffen, berichten Dr. Klaus Jansen und PD Dr. Viviane Bremer vom RKI. Wie nicht anders erwartet, verzeichnete man 2022 die höchsten Inzidenzen in großen Städten, vor allem in Berlin, Köln, München, Nürnberg und Frankfurt.

Weit überwiegend (über 90 %) waren Männer betroffen, von diesen wiederum zu 87 % Männer, die Sex mit Männern (MSM) hatten, schreiben die Forscher. Rund 90 % der Syphiliskranken und 95 % der MSM hatten sich in Deutschland angesteckt. Koinfektionen mit HIV waren bei MSM häufiger. Bei MSM mit und ohne HIV-Koinfektion…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.