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Hydrokortisongabe in der Schwangerschaft Trotz Nebenniereninsuffizienz ein gesundes Kind gebären

Autor: Friederike Klein

Die für die Entbindung zuständigen Ärzte müssen früh schriftlich informiert werden. Grundsätzlich kommt sowohl eine vaginale Entbindung als auch eine Sektio infrage. Die für die Entbindung zuständigen Ärzte müssen früh schriftlich informiert werden. Grundsätzlich kommt sowohl eine vaginale Entbindung als auch eine Sektio infrage. © Wedding photography – stock.adobe.com

Es gibt zwei kritische Phasen bei Patientinnen mit Nebenniereninsuffizienz in der Schwangerschaft. 

Heikel wird es zum einen, wenn eine Insuffizienz im 1. Trimenon nicht bekannt ist und die Symptome als schwangerschaftsassoziierte Emesis fehlgedeutet werden. Der andere Fall tritt ein, wenn die Entbindung bevorsteht. Denn dann ist eine höhere Kortisonsubstitution erforderlich.

Patientenschulung zum Thema Kortison auffrischen

In Deutschland wird typischerweise mit Hydrokortison substituiert. Die Dosis muss im ersten und zweiten Trimenon nicht erhöht werden, erläuterte Prof. Dr. Stephan Petersenn,niedergelassener Endokrinologe aus Hamburg. Im dritten Trimenon ist aber meist eine um 20–40 % höhere Dosis nötig, sagte er.

Die schwangere Patientin mit Nebenniereninsuffizienz sollte umfassend…

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