Keratinozytäre Malignome Vitamine als mögliche Prophylaxe für Patienten nach Organspende im Test

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die Rekrutierung musste mangels Kandidaten vorzeitig beendet werden. Die Rekrutierung musste mangels Kandidaten vorzeitig beendet werden. © J – stock.adobe.com

Aufgrund der Immunsuppression tragen Transplantatempfänger im Vergleich zur Normalbevölkerung ein bis zu 50-fach erhöhtes Risiko für weißen Hautkrebs. 

Auch die tumorbedingte Mortalität der betroffenen Transplantierten ist deutlich erhöht. Umso wichtiger erscheint eine gezielte Prophylaxe, die Frage ist nur, womit diese am besten gelingt. 

Für Nicotinamid, ein Vitamin des B3-Komplexes, konnte gezeigt werden, dass es die Reparatur sonnenbedingter DNA-Schäden fördert. Zudem reduziert es die UV-vermittelte kutane Immunsuppression und verringert das Auftreten keratinozytärer Malignome sowie aktinischer Keratosen – zumindest bei immunkompetenten Hochrisikopatienten. 

Wissenschaftler untersuchten daher, ob sich das Nicotinsäureamid auch zur Chemoprävention bei immunsupprimierten Patienten mit Organtransplantat eignet. In ihre Phase-3-Studie

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