Prävention und Therapie Wie sich das Hautkrebsrisiko von Transplantierten senken lässt

Autor: Dr. Melanie Söchtig; Dr. Susanne Gallus

Wie oft und ab wann der Transplantierte nach der Operation zur Hautkontrolle sollte, hängt von seinen individuellen Risikofaktoren ab. Wie oft und ab wann der Transplantierte nach der Operation zur Hautkontrolle sollte, hängt von seinen individuellen Risikofaktoren ab. © Evgeniy Kalinovskiy – stock.adobe.com

Organtransplantierte tragen ein deutlich höheres Risiko für Hautkrebs als die Allgemeinbevölkerung. Deshalb sollten sie konsequent von einem multidisziplinären Team überwacht werden. Welche Präventions- und Therapiestrategien eignen sich am besten?

Mehr als die Hälfte der Empfänger von Organtransplantaten entwickelt irgendwann im Laufe ihres Lebens Hautkrebs. Das erhöhte Risiko ist auf die langfristige Immunsuppression zurückzuführen, wodurch das Immunsystem die Fähigkeit einbüßt, atypische Zellen zu erkennen. Faktoren, die Einfluss auf das Risiko nehmen, sind höheres Alter (> 50 Jahre) zum Zeitpunkt der Transplantation, Hautkrebs oder aktinische Keratosen in der Vorgeschichte, eine Infektion mit HPV und die Transplantation von Thorax­organen. Letztere steigert die Gefahr wahrscheinlich aufgrund der erforderlichen stärkeren Immun­suppression.

Transplantatempfänger erkranken meist an nicht-melanozytärem Hautkrebs (NMSC) wie…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.