Gräserallergien Wird bei der Pollenallergie gegen Gräser ein wichtiges Allergen übersehen?

Autor: Dr. Susanne Gallus

Menschen mit Phl p 4-Monosensibilisierung egen Phleum pratense (im Bild) zeigen oft saisonale Urtikaria-Symptome Menschen mit Phl p 4-Monosensibilisierung egen Phleum pratense (im Bild) zeigen oft saisonale Urtikaria-Symptome © AnnaKoo – stock.adobe.com

Ein Teil der Gräserpollenallergiker reagiert nur auf Phl p 4 – doch Pricktests versagen bei diesen Personen in 82% der Fälle. Eine diagnostische Lücke mit Konsequenzen für Therapie und Patientensicherheit.

Standardextrakte in der Allergologie sind, wie der Name sagt, einheitlicher, etablierter Standard. Kann es dennoch sein, dass z. B. bei Gräserpollenextrakten einigen Komponenten bisher nicht ausreichend Bedeutung beigemessen wurde? Ein Experte erklärt, was es mit Phleum-pratense-Allergen 4 auf sich hat.

In Europa zählt die Gräserpollenallergie zu den häufigsten All­er­gien“, erklärte Prof. Dr. Randolf ­Brehler vom Uniklinikum Münster. Die Sensibilisierungsrate wird mit etwa 38 % angegeben. Besondere Bedeutung hat dabei das Wiesenlieschgras (Phleum pratense), von dem 13 Allergene (Phl p 1–13) bekannt sind. Bei Phl p 7 (Polcalcin) und p 12 (Profilin) handelt es sich um sogenannte…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.