O-Ton Allgemeinmedizin Extra

60 ist das neue 40: Gegen Gürtelrose impfen?

Podcast
|Erschienen am: 
Mit freundlicher Unterstützung von
Sascha Schiffbauer

Ältere und Menschen mit einer chronischen Erkrankung haben ein höheres Risiko an einer Gürtelrose zu erkranken. Doch nicht nur das: Sie haben auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Post-zoster- Neuralgie, so Professor Dr. Jörg Schelling, Martinsried, in der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“.

Professor Dr. Jörg Schelling
© Gemeinschaftspraxis Martinsried
Professor Dr. Jörg Schelling

Anhaltende neuropathische Schmerzen

Eine Post-zoster-Neuralgie kann aufgrund der damit verbundenen starken Schmerzen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Deshalb ist es Schelling zufolge so wichtig, an Prävention zu denken – vor allem durch eine gezielte Impfberatung in der hausärztlichen Versorgung.

Die Impfung schützt

Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Herpes zoster für alle Personen im Alter von mindestens 60 Jahren. Menschen mit einer schweren Grunderkrankung können bereits ab einem Alter von 18 Jahren geimpft werden. Trotzdem ist die Impfrate niedrig.  Schelling empfiehlt deshalb, das Thema Impfen bei jedem Patientenkontakt anzusprechen und ggf. mehr als eine Impfung bei einem Termin zu verabreichen.

Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.

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