HRT nach Mammakarzinom erlaubt?

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Eine 58-jährige Patientin wünscht eine Hormonersatztherapie (HRT), da sie an ausgeprägten klimakterischen Beschwerden leidet. Bei der Patientin war 1989 eine Tumorexstirpation mit nachfolgender Ablatio Mammae/Axilladissektion/Radiatio durchgeführt worden. Diagnose: invasiv-duktales Mammakarzinom pT1a, N0 (0/33 LK) M0, Hormonrezeptoren positiv. Z.n. Ablatio Mammae rechts 12/89, Z.n. Radiatio der Thoraxwand, Mastopathie I nach Prechtel, Z.n. Hysterektomie. Nach der Primärbehandlung erfolgte keine adjuvante Therapie. Kann auf Grund der rezidivfreien 13 Jahre nun das Risiko einer HRT mit z.B. transdermaler Östrogensubstitution eingegangen werden, oder ist ein Versuch mit Phytoöstrogenen sinnvoller? Wie verändert sich das statistische Risiko einer Neu- bzw. Wiedererkrankung bezüglich des Mammakarzinoms?

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