Ist die Vernarbung aufzuhalten?
Frage von Dr. Claus Gref,
Internist, Wemding:
Ich behandele einen 37-Jährigen mit familiärer Glomerulopathie (Alport-Syndrom). Histologisch besteht eine mittelschwere herdförmige glomeruläre und tubulointerstitielle Vernarbung. Seit einem Jahr entwickelt sich eine zunehmend schwere Proteinurie (derzeit 6,76 g/24 h). Das Kreatinin ist auf 2,06 mg/dl erhöht, die Kreatinin-Clearance noch normal. An Auge, Ohr und Herz bestehen derzeit keine Hinweise für eine Beteiligung. Der leichte Hypertonus wird mit einem ACE-Hemmer therapiert. Ist der schicksalhafte Verlauf irgendwie aufzuhalten? Gibt es neue Erkenntnisse?
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