Von eingebildeten Makeln: die körperdysmorphe Störung
In dieser Folge tauchen wir mit Dr. Marie Drüge, Psychologische Psychotherapeutin und Forscherin an der Universität Zürich, in die Welt der körperdysmorphen Störung (KDS) ein.
Bei dieser psychischen Erkrankung sorgen sich Menschen obsessiv über vermeintliche körperliche Mängel. Die Beschäftigung mit dem Aussehen nimmt schließlich so viel Raum ein, dass das soziale und berufliche Leben stark darunter leidet. Hohe Prävalenzraten finden sich unter Patient:innen in der ästhetischen Chirurgie – Zufriedenheit stellt sich bei den Betroffenen jedoch auch nach wiederholten Schönheits-OPs meist nicht ein.
Hausärzte können beim frühzeitigen Erkennen der Störung eine wichtige Rolle spielen und die Patient:innen dabei unterstützen, die richtige Weiterbehandlung zu erhalten.
Weiterführende Informationen:
Informationen für Behandelnde im DFG-geförderten KDS-Net
Dr. Joachim Retzbach
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