Wie lange antikoagulieren?

Erschienen am: 
|
Aktualisiert am:
|Lesezeit: 2 Min

Frage von Dr. Florian Zechlin
Allgemeinarzt,
Selent:

Meine 40-jährige Patientin leidet seit zwei Jahren unter einem Morbus Ormond, der unter Kortikoidtherapie (jetzt Prednisolon 5xa0mg) deutlich rückläufig ist. Die Patientin machte bereits drei Thrombosen durch: eine tiefe Becken-Beinvenenthrombose rechts wegen der retroperitonealen Fibroplasie, dann trotz Gabe von 100xa0mg Acetylsalicylsäure eine oberflächliche und infolge eines zystischen Ovarialtumors links eine tiefe Beinvenenthrombose. Seither steht die Patientin unter oraler Antikoagulation. Geht die retroperitoneale Fibrose mit einer zur Thrombose neigenden Gerinnungsstörung einher, oder kann ich das Cumarinpräparat nach Entfernung des Ovarialtumors wieder absetzen?

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