Bewegung als Medizin – der Einfluss auf Diabetes und Adipositas
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Auch bei Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes funktioniert die Glukoseaufnahme in den Skelettmuskel noch gut, ist generell nicht eingeschränkt.
Um das 50-bis 100-Fache kann der Skelettmuskel im Moment der Kontraktion seine Glukoseaufnahme steigern, weshalb Bewegung gerade bei Menschen mit Diabetes zur „Medizin“ werden kann. In dieser Folge von O-Ton Diabetologie erklärt Professorin Dr. Cora Weigert vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, Universitätsklinikum Tübingen genau, welche Rolle die Skelettmuskulatur im Glukosestoffwechsel spielt und wie Bewegung die Glukoseaufnahme in den Skelettmuskel auch bei Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes fördern kann.
Im Mittelpunkt dieser Folge von O-Ton Diabetologie steht außerdem die Forschung an insulinabhängigen und bewegungsabhängigen Signalwegen sowie die Bedeutung von Glykogenspeicherung, Mitochondrien und muskulärer Anpassung. Die Forscherin spricht darüber hinaus über geschlechtsspezifische Unterschiede im Muskelstoffwechsel, die Wirkung von Ausdauer- und Krafttraining, Alltagsbewegung und mögliche Ursachen unterschiedlicher Trainingseffekte. Prof. Weigert ordnet ein, warum regelmäßige körperliche Aktivität entscheidend ist, weshalb sogenannte Non-Responder differenziert betrachtet werden sollten und welche praktischen Hinweise sich daraus für die Betreuung von Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes ableiten lassen.
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