Wie können Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes besser versorgt werden, Frau Dr. Adamczewski?
Oft hat man das Gefühl, Schwangerschaftsdiabetes ist eher ein Randthema, obwohl sich dadurch für betroffene Frauen das Risiko erhöht, später einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
Eine breite Diagnostik und gute Betreuung während der Schwangerschaft sind also wichtig, aber auch die Nachsorge, die leider oft genug nicht wahrgenommen wird.
Doch wie viele Frauen entwickeln eigentlich einen Diabetes während einer Schwangerschaft? Wie wird Gestationsdiabetes behandelt und wie werden die Frauen betreut? Und wie kann es gelingen, dass mehr Frauen nach der Entbindung zur Nachsorge gehen? Darüber sprechen Nicole Finkenauer und Günter Nuber aus der MedTriX-Redaktion mit Dr. Heinke Adamczewski. Sie ist Diabetologin, arbeitet in der Diabetes-Praxis Köln-Ost und ist die Sprecherin für den Bereich Innere Medizin und Diabetologie in der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Schwangerschaft“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
Dr. Adamczewski gehört außerdem zum Team der GestDiab-Studiengruppe, die das größte Register zu Diabetes und Schwangerschaft in Deutschland betreut. Mit GestDiab sind zudem weitere Projekte assoziiert, z.B. GestDiNa_basic, ein Projekt, das durch den G-BA gefördert wird und bei dem zusammen mit 14 Partnern untersucht wird, wie es bei der Nachsorge von Frauen mit Diabetes aussieht.
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