Auch zwischen den Fachdisziplinen mehr kommunizieren!
Wenn Patient:innen nach ihrem stationären Aufenthalt ambulant weiterbetreut werden müssen, kommt es hin und wieder zu Informationslücken. Diese bremsen die notwendige Versorgung und bedeuten Mehraufwand für behandelnde Ärzt:innen. Welche Fallstricke es gibt und wie Sie diese umgehen können, erfahren Sie im Videointerview.
Noch immer ist der klassische Arztbrief das Kernstück für die Übermittlung von relevanten Patient:innen-Informationen. Dies bedauert Dr. Julia Brandt, Universitätsklinikum Heidelberg und Mitglied der AG Supportive Maßnahmen der Onkologie (AGSMO). Zum einen aus zeitlichen Gründen. „Dann muss zumindest einfach gesichert sein, dass dieser Arztbrief auch rechtzeitig bei dem Weiterbehandelnden ankommt.“ Zum anderen sieht sie Optimierungsbedarf bei dem Dokument.
Diese Ansicht teilt ihr AGSMO-Kollege Dr. Timo Behlendorf. Er schildert als Niedergelassener die gegenüberliegende Sichtweise. Fehlen etwa Informationen oder sind diese nicht auf dem aktuellen Stand, muss der Onkologe in seiner Praxis in Halle (Saale) diese erst besorgen — das kostet Zeit und verzögert potenziell die Weiterbehandlung.
Beide Expert:innen sprechen sich für eine digitale und strukturierte Lösung aus. Welche Rolle Hautärzt:innen in der Weiterbehandlung zudem spielen und was neben einer verbesserten Kommunikation noch beim Übergang helfen kann, erfahren Sie im Videointerview.