Langzeitüberlebende besser versorgen

Krebsnachsorge: Vier Versorgungsmodelle im Überblick

36. Deutscher Hautkrebskongress
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Stand: 
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Ursprünglich veröffentlicht am
|Lesezeit: 7 Min
Krebsüberlebende unterscheiden sich hinsichtlich der Therapieexposition, des Alters bei der Behandlung, der Zeit seit Therapieende sowie in ihrem Lebensstil und ihrer genetischen Disposition. Entsprechend variieren auch die Risiken für Langzeitfolgen und ihr Versorgungsbedarf.

Die Risiken und Bedürfnisse von Krebsüberlebenden sind sehr unterschiedlich. Für gute Versorgung reicht die bloße Rezidivsuche nicht aus. Nötig ist eine risikoadaptierte Nachsorge mit Blick auf Spätfolgen. Vier Modelle zeigen, wie die Versorgung organisiert werden kann.

In Deutschland leben rund fünf Millionen Krebsüberlebende. Definitionsgemäß zählt dazu jeder Mensch ab dem Zeitpunkt der Krebsdiagnose. Als Langzeitüberlebende gelten i. d. R. Menschen, deren Behandlung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Prof. Dr. Judith Gebauer vom Universitätsklinikum Leipzig sieht gerade in dieser Phase der späten Nachsorge die größten Versorgungslücken.

Vier Hauptversorgungsmodelle für die spätfolgenbasierte Nachsorge von Krebsüberlebenden

So bilden die Krebsüberlebenden eine sehr heterogene Gruppe. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Therapieexposition, des Alters bei der Behandlung, der Zeit seit Therapieende sowie in ihrem Lebensstil und ihrer genetischen Disposition. Entsprechend variieren auch die Risiken für Langzeitfolgen, erklärte Prof. Gebauer. Daher braucht es eine adäquate, spätfolgenbasierte Nachsorge. International werden vier Hauptversorgungsmodelle beschrieben, nach denen sich eine solche Nachsorge organisieren lässt. Einige dieser Modelle werden hierzulande bereits in Projekten erprobt, etwa in Hamburg und Bayern.

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