O-Ton Onkologie, Folge 2

CUP-Syndrom: Wie behandelt man Krebs, dessen Ursprungsort unbekannt ist?

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„Da sind Metastasen, da muss auch ein Primärtumor sein?! – Wenn dann der diagnostische Ehrgeiz angestachelt ist, gibt man keine Ruhe, bis dieser Primärtumor gefunden ist – was aber beim CUP-Syndrom per definitionem nicht möglich ist.“

Mit diesem O-Ton fasst Prof. Dr. Alwin Krämer, Heidelberg, im Gespräch mit Antje Blum und Dr. med. vet. Astrid Heinl, JOURNAL ONKOLOGIE, in einem Satz zusammen, was für Betroffene mit CUP (Carcinoma of Unknown Primary)-Syndrom und ihre Ärzt:innen so schwer zu akzeptieren ist: Bei den Patient:innen werden Metastasen nachgewiesen, aber trotz aller zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten kann kein zugehöriger Primärtumor gefunden werden. Ist es Darm-, Magen-, Brustkrebs oder ganz was anderes? Beim CUP-Syndrom bleibt das offen. Entsprechend hoch ist der Informations- und Forschungsbedarf bei dieser Entität. Hören Sie rein!

Mit dieser Podcast-Folge von O-Ton Onkologie können Mediziner:innen 2 CME-Punkte erwerben: vom 25.04.2022 bis zum 25.04.2024; med4u.org/22859

Weitere Informationen: 

Interessenkonflikte Prof. Krämer:

  • F. Hoffmann-La Roche: erhielt eine Erstattung für studienbezogene Reisen und Beratung sowie eine Vergütung für die Arbeit als Studienonkologe zugunsten seines Arbeitgebers

  • Daiichi-Sankyo: erhielt eine Erstattung für studienbezogene Reisen und Beratung sowie eine Vergütung für die Arbeit als Onkologe im Rahmen von Studien zugunsten seines Arbeitgebers

  • Bayer: erhielt Forschungsunterstützung

  • Bristol-Myers-Squibb: erhielt Forschungsunterstützung

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