Glioblastom: Mit zwei Sorten CAR-T-Zellen könnte es klappen
Eine Mischung aus zwei verschiedenen CAR-T-Zelltherapien, die die Zielstrukturen Podoplanin und GD2 in Glioblastom-Gewebe adressieren, kann im präklinischen Setting die Heterogenität des schwer behandelbaren Tumors überwinden. Im Tiermodell gab es nach lokoregionaler Verabreichung anhaltende komplette Remissionen.
Forschende prüfen den Einsatz von CAR-T-Zellen bei soliden Tumoren, doch es gibt zahlreiche Limitationen. Dazu zählen:
ein Mangel an robust exprimierten und tumorspezifischen Zielstrukturen
eine immunsuppressive Tumormikroumgebung
begrenzter Transport von CAR-T-Zellen zu den Tumorlokalisationen
Unter den soliden Tumoren lassen sich Glioblastome besonders schwer behandeln, weil sie nicht nur hochgradige Heterogenität und Plastizität aufweisen, sondern Therapien zusätzlich die Blut-Hirn-Schranke überwinden müssen, erinnerte Dr. rer. nat. Julian Hübner, Universitätsklinikum Würzburg. „Wir brauchen lokal zu verabreichende CAR-T-Zelltherapien, um die Heterogenität des Glioblastoms zu überwinden“, so der junge Wissenschaftler.
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