GU-Highlights vom ESMO-Kongress
Welche Studien für Urogenitaltumoren vom diesjährigen ESMO-Kongress „practice changing“ sind, berichtet Dr. Christoph Oing, Newcastle University, in dieser Folge von O-Ton Onkologie.
Sein persönliches Highlight ist die Phase-3-Studie EV-302/Keynote-A39. Denn auf Basis dieser Daten wird der aktuelle Standard bei fortgeschrittenen Urothelkarzinomen – eine platinbasierte Chemotherapie – von Enfortumab-Vedotin plus Pembrolizumab abgelöst werden. Doch auch die Ergebnisse der CheckMate-901-Studie zu Nivolumab ergänzend zur Chemotherapie in dieser Entität findet unser Gast überzeugend. Schließlich konnte zum ersten Mal ein OS-Vorteil mit einer Immuntherapie hier gezeigt werden.
Zudem erklärt Dr. Oing, wie man eine Übertherapie von Personen mit Prostatatumoren nach radikaler Prostatektomie vermeiden kann und warum auch negative Studien praxisrelevant sind. Da der Experte außerdem Mitglied der ESMO Resilience Task Force ist, berichtet er über den aktuellen Status quo dieser Arbeitsgruppe. Denn Burnout ist ein relevantes Problem unter Onkolog:innen und der ESMO ein Anliegen, die Resilienz der Fachkräfte zu stärken.
Weiterführende Links zu Studien und der Arbeitsgruppe:
Unsere komplette Berichterstattung vom ESMO-Kongress
Dr. Judith Besseling
Elisa Sophia Breuer
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