Therapie fürs Melanom nach Versagen der Checkpoint-Inhibition

CPI-refraktäres Melanom: Lifileucel und RP1 als Alternative?

36. Deutscher Hautkrebskongress
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|Lesezeit: 5 Min
Zur Behandlung von CPI-refraktären Melanomen sind in den USA die TIL-Therapie mit Lifileucel (seit Februar 2024) und das onkolytische Virus RP1 in Kombination mit Nivolumab (seit August 2026) zugelassen.

Rund die Hälfte der Patient:innen mit fortgeschrittenem Melanom spricht auf Checkpoint-Inhibitoren nicht dauerhaft an. Für sie braucht es Alternativen: Mit TIL-Therapie und onkolytischen Viren stehen zwei Ansätze bereit – jedoch mit Einschränkungen.

Die Checkpoint-Inhibition (CPI) hat die Prognose des fortgeschrittenen Melanoms zwar deutlich verbessert. Unter der Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab liegt das melanomspezifische Überleben nach zehn Jahren bei rund 52 %. Die Hälfte der Patient:innen profitiert demnach jedoch nicht dauerhaft. Bei den Monotherapien fallen die Werte noch deutlich niedriger aus: 44 % unter Nivolumab, 23 % unter Ipilimumab.1 Es stellt sich die Frage, wie sich auch diese Patient:innengruppen effektiv behandeln lassen.

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