Blasenrezidive nach Nephroureterektomie verhindern

Einmal intravesikales Pirarubicin genügt

Aus der Fachliteratur
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Teilnehmende erhielten eine radikale Nephroureterektomie und anschließend innerhalb von 24 Stunden intravesikales Pirarubicin.

Bei Urothelkarzinomen des oberen Harntraktes kann Pirarubicin offenbar Blasenrezidiven vorbeugen. In JCOG1403 reichte eine einmalige Instillation aus und verursachte kaum schwere Nebenwirkungen.

Urothelkarzinome des oberen Harntraktes können in der Blase rezidivieren. In einer japanischen Studie erwies sich nun eine einmalige intravesikale Instillation von Pirarubicin als effektive und verträgliche Präventionsstrategie.

An der Phase-3-Studie JCOG1403 beteiligten sich Erwachsene mit behandlungsnaivem Urothelkarzinom des oberen Harntraktes (Stadium 0a–3), die eine radikale Nephroureterektomie erhielten. Die Hälfte der Teilnehmenden bekam innerhalb von 24 Stunden nach der Operation eine einmalige intravesikale Instillation von Pirarubicin (30 mg in 30 ml).

 

Pirarubicin senkt Risiko für Rückfall/Tod um ein Drittel

Nach einem medianen Follow-up von 4,3 Jahren reduzierte postoperatives Pirarubicin die Rezidivrate gegenüber Beobachtung deutlich. 60 % im Prüfarm und 47 % der Kontrollgruppe lebten drei Jahre lang ohne Rückfall (HR 0,67; p = 0,0066).

Das häufigste unerwünschte Ereignis vom Grad 3/4 war eine Hämaturie, die vier Personen im Pirarubicin-Arm (3 %) und niemanden unter Beobachtung betraf. Ernsthafte behandlungsbedingte Komplikationen oder Todesfälle gab es nicht.

Ito A et al. Lancet Oncol 2026; 27(8): 973-982; doi: 10.1016/S1470-2045(26)00130-0

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