Psychologische Nachsorge nach Therapieende
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Für die meisten Patient:innen kehrt nach Abschluss der Krebsbehandlung nicht automatisch der normale Alltag ein – im Gegenteil.
Eine Krebserkrankung verändert alle Lebensbereiche. Das gilt sowohl für die Patient:innen als auch für ihr Umfeld. Neben der eigentlichen Erkrankung ist es eine große Herausforderung, wieder in eine Normalität zurückzufinden. In dieser Folge von O-Ton-Onkologie spricht Dr. med. vet. Astrid Heinl mit der klinischen Psychologin und Psychoonkologin Gunhild Bachmann über diese oft unterschätzte Phase nach der Akutbehandlung.
Frau Bachmann berichtet aus ihrer langjährigen Erfahrung in Reha-Einrichtungen und im stationären Bereich sowie aus ihrer heutigen Arbeit mit der App Living Well Plus über die Gründe, warum das erwartete „Hochgefühl“ nach der letzten Therapie oft ausbleibt und stattdessen Schlafstörungen, Ängste und depressive Symptome auftreten können.
Sie erklärt, welche Belastungen typisch sind, warum die Versorgungslage für die psychoonkologische Nachsorge in Deutschland schwierig ist, welche Rolle Angehörige spielen und wie das soziale Umfeld unterstützen kann. Darüber hinaus geht es um Screening-Verfahren, die weitverbreitete Progredienzangst und den Umgang mit psychiatrischen Notfällen in der Nachsorge.
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