Mammografie-Screening allein reicht zur Prävention nicht aus
Bei etwa 30 % aller Brustkrebsfälle besteht eine erbliche Komponente. Die Klonierung der BRCA-Gene 1994 und 1995 stellt den Ausgangspunkt der Forschungsaktivitäten zum familiär bedingten Brustkrebs dar. Mit zunehmender Evidenz hat sich ein spezielles Versorgungskonzept für diese Patientinnen entwickelt, das auch weiterhin an neue Erkenntnisse angepasst wird.
Die Deutsche Krebshilfe hat 1996 das Deutsche Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (DK-FBREK) gegründet, um die klinische Bedeutung von Risikomutationen zu erforschen und ein standardisiertes Versorgungskonzept für betroffene Frauen basierend auf der Gendiagnostik zu entwickeln.
Welche Risikogene sind außer BRCA1/2 bekannt?
Inzwischen wurden neben BRCA1/2 weitere Risikogene identifiziert, die die Risikoprädiktion deutlich verbessern konnten. Als einen der größten Erfolge bezeichnete Prof. Dr. Rita Schmutzler, Direktorin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs, Universitätsklinikum Köln, die Identifikation eines weiteren Risikogens, nämlich RAD51C vor gut 15 Jahren.1
Die stetig wachsende Datenbank des DK-FBREK umfasst inzwischen etwa 135.000 Genanalysen, informierte Prof. Schmutzler. Die Daten werden regelmäßig analysiert, um herauszufinden, ob Präventionsmaßnahmen modifiziert werden müssen, mit dem Ziel, das Überleben noch stärker zu verbessern. Inzwischen ist ein internationales Konsortium entstanden, das die Forschungsaktivitäten bündelt und dadurch noch erfolgreicher macht.
Loggen Sie sich ein
Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und dürfen nur ausgewiesenen Ärzten und medizinischem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie zu dieser Zielgruppe gehören, würden wir uns freuen, wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registrieren würden! Im Anschluss erhalten Sie sofortigen Zugang zu diesem und vielen weiteren, interessanten Inhalten zu medizinisch-wissenschaftlichen Fachthemen! Aktuelle News, spannende Kongressberichte, CME-Fortbildungen und vieles mehr erwarten Sie! Wir freuen uns auf Sie! Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz und dürfen nur ausgewiesenen Ärzten und medizinischem Fachpersonal zugänglich gemacht werden. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Sie zu dieser Zielgruppe gehören, würden wir uns freuen, wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registrieren würden! Im Anschluss erhalten Sie sofortigen Zugang zu diesem und vielen weiteren, interessanten Inhalten zu medizinisch-wissenschaftlichen Fachthemen! Aktuelle News, spannende Kongressberichte, CME-Fortbildungen und vieles mehr erwarten Sie! Wir freuen uns auf Sie!