Kommunikation als Schlüssel

Religiöser Vielfalt im Klinikalltag begegnen

37. Deutscher Krebskongress — Video
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Bei Behandlungsentscheidungen spielen laut Dr. Stephan Probst, Klinikum Bielefeld, oft auch religiöse und kulturelle Vorstellungen eine Rolle, die von den eigenen abweichen können. Aus Sicht des Experten zählt vor allem eine offene und vertrauensvolle Kommunikation.

Medizinisches Personal sollte Patient:innen routinemäßig nach deren religiösen Überzeugungen fragen, ist sich Dr. Stephan Probst, Onkologe und Palliativmediziner am Klinikum Bielefeld, sicher. Erkrankte erwarteten dies sogar. Er schildert im Videointerview u. a., wie sich religiöse Vorstellungen auf Behandlungsentscheidungen und individuelle Prioritäten auswirken können.

Generell sieht er den Schlüssel in einer individuellen, wertschätzenden Kommunikation: „Das beste Werkzeug ist die Beziehung.“ Es zähle, eine Vertrauensbasis mit Erkrankten aufzubauen, sodass sich diese öffnen können. Ärzt:innen selbst rät er, sich mit einer authentischen, empathischen Neugierde auf das Gegenüber einzulassen und den eigenen Blickwinkel hintenan zu stellen. Erfahren Sie, wie Mediziner:innen den eigenen Blickwinkel reflektieren können und welche weiteren Tipps der Experte mitgeben kann.