Von Larghetto bis Andante

Transperineale Prostatabiopsie: Kann ein Metronom beruhigen?

78. DGU-Kongress
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Stand: 
|Lesezeit: 2 Min
Im Studiensetting trugen die Teilnehmenden während der Prostatabiopsie Kopfhörer und hörten darüber den Takt des Metronoms.

Wie lassen sich Angst und Schmerzen während einer transperinealen Prostatabiopsie unter Lokalanästhesie reduzieren? Aktuelle Studiendaten deuten an, dass sich der Einsatz eines Metronoms lohnen könnte. Für die Praxis ist der Ansatz interessant – die Aussagekraft bleibt aufgrund des monozentrischen Studiendesigns jedoch begrenzt.

Transperineale Prostatabiopsien erfolgen regelmäßig unter Lokalanästhesie. Für einige Patienten ist der Eingriff dennoch mit Schmerzen und Angst verbunden. „Ich glaube, da haben wir noch einiges an Arbeit vor uns, es unseren Patienten angenehmer zu machen“, betonte der Sitzungsmoderator Prof. Dr. Johannes Huber, Universitätsklinikum Heidelberg. Wie kann das aussehen?

Metronom als einfacher Ansatz im Biopsieraum

„Wir haben einen Videoscreen an der Decke, auf dem wir Landschaftsvideos und Musik abspielen“, berichtete eine Kongressbesucherin aus dem Auditorium. Prof. Huber erwähnte den Einsatz von VR-Brillen. Zeynep Akdağcık vom Dr. Abdurrahman Yurtaslan Ankara Oncology Training and Research Hospital, Ankara, präsentierte Daten zu einem deutlich niedrigschwelligeren Ansatz: die Nutzung eines Metronoms. Die Hypothese dahinter: Schmerz ist nicht nur sensorisch. Auch kognitive Aufmerksamkeits- und Filterprozesse können ihn beeinflussen.

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