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O-Ton Pädiatrie Extra

MenB-Prävention im Säuglings- und Kindesalter: Früh impfen, Impflücken schließen

Podcast
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Die Inzidenz invasiver Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppe B (MenB) erreicht bereits im ersten Lebenshalbjahr ihren Höhepunkt. Der niedergelassene Pädiater Ralph Köllges aus Mönchengladbach ruft deshalb in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Pädiatrie Extra“ dazu auf, möglichst früh zu impfen und betont: „Ein rechtzeitiger Impfschutz kann bei MenB entscheidend sein.“

Ralph Köllges
© Ralph Köllges
Ralph Köllges

Die Inzidenz invasiver Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppe B (MenB) erreicht bereits im ersten Lebenshalbjahr ihren Höhepunkt. Der niedergelassene Pädiater Ralph Köllges aus Mönchengladbach ruft deshalb in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Pädiatrie Extra“ dazu auf, möglichst früh zu impfen und betont: „Ein rechtzeitiger Impfschutz kann bei MenB entscheidend sein.“

Schwere    Verläufe bei MenB

Invasive MenB-Erkrankungen sind selten, verlaufen aber häufig schwer – die Letalität liegt bei 8%. Auch für Überlebende sind die Folgen oftmals erheblich. Viele leiden langfristig unter gesundheitlichen Einschränkungen. Die am stärksten gefährdete Bevölkerungsgruppe sind Säuglinge, aber auch Kleinkinder sind vergleichsweise oft betroffen.

Früh impfen, früh schützen

Die STIKO empfiehlt, alle Säuglinge im Alter von 2, 4 und 12 Monaten standardmäßig gegen MenB zu impfen. Um einen möglichst frühen Schutz zu erreichen, soll der STIKO zufolge die MenB-Impfung gleichzeitig mit den regulären Säuglingsimpfungen erfolgen.

Impflücken schließen

Die STIKO empfiehlt außerdem, versäumte MenB-Impfungen bei Kindern bis zum 5. Geburtstag möglichst zeitnah nachzuholen. „Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte daher immer wieder der Impfstatuts überprüft und mit den Eltern besprochen werden. Denn: Wir Pädiater sind Präventionsmediziner und verhindern damit Erkrankungen. Und da ist es unendlich wichtig, die Eltern mit ins Boot zu holen und sie zu informieren“, so Köllges.

Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.

Sascha Schiffbauer

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