Brexit: Arznei-Chaos auf der Insel?

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Komme der Warenstrom auch nur teilweise zum Erliegen, drohten auch medizinische Engpässe. Komme der Warenstrom auch nur teilweise zum Erliegen, drohten auch medizinische Engpässe. © Fotolia/tanaonte
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Eine Milliarde Arzneipackungen werden jährlich zwischen dem Vereinigten Königreich und den übrigen EU-Staaten gehandelt.

Komme dieser Warenstrom auch nur teilweise zum Erliegen, drohten neben wirtschaftlichen Problemen auch medizinische Engpässe auf der Insel, meint der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen zur Ablehnung des Brexit-Abkommens. Auch der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie fordert die Briten auf, „für klare Verhältnisse zu sorgen“, damit es nicht zu Lieferengpässen durch Zölle und andere Restriktionen kommt. Er warnt vor unsicheren Zeiten, wenn Medikamente, die für ganz Europa in Großbritannien zugelassen wurden, „von jetzt auf gleich nicht mehr in Europa vertrieben werden“.

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