KBV findet Impfpflicht-Gesetz „nachvollziehbar“

Gesundheitspolitik Autor: Anouschka Wasner

Die Änderungsvorschläge in der Stellungnahme beziehen sich auf Fristen, Modalitäten der Datenspeicherung und Zugriffsrechte. Die Änderungsvorschläge in der Stellungnahme beziehen sich auf Fristen, Modalitäten der Datenspeicherung und Zugriffsrechte. © Zerbor – stock.adobe.com
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Das geplante Gesetz zur Steigerung der Durchimpfungsraten soll die Ausrottung der Masern in Deutschland erreichen. Dieses Ziel teilt die KBV, wie sie jetzt mitteilt.

Der Referentenentwurf eines Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention verfolgt das Ziel einer deutlichen Steigerung der Durchimpfungsraten. In einer Stellungnahme hierzu äußert sich die KBV grundstäzlich positiv zu diesem Ziel.

Sachgerechter wäre es zwar gewesen, so die KBV, Information und Aufklärung hinsichtlich der Notwendigkeit der Masernimpfung weiter zu intensivieren, eine Impfpflicht sei jedoch angesichts der immer wiederkehrenden Masernausbrüche in den letzten Jahren nachvollziehbar.

Auch die Einführung eines digitalen Impfausweises wird von der KBV begrüßt. Um eine sachgerechte Umsetzung zu ermöglichen, bedürfe es allerdings noch Klarstellungen. Mit der Stellungnahme wurden entsprechende Änderungsvorschläge veröffentlicht.

Medical-Tribune-Bericht

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