Fax nicht datenschutzkonform KV Bremen schaltet Fernkopierer ab

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Die Daten können über das Online-Mitgliederportal oder den Cryptshare-Dienst übermittelt werden. Die Daten können über das Online-Mitgliederportal oder den Cryptshare-Dienst übermittelt werden. © piyapong01 – stock.adobe.com
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Schluss mit den Praxisfaxen. Die KV Bremen nimmt aus Datenschutzgründen keine Fernkopien mit personenbezogenen Daten mehr an.

Nach dem 31. Juli ist die KV Bremen nicht mehr per Fax erreichbar. Denn sie schaltet diesen „unsicheren“ Kommunikationskanal ab. Praxen, die Daten mit Personenbezug, z.B. die Erklärung zur Quartalsabrechnung oder Urlaubs- und Krankheitsmeldungen, an die Körperschaft schicken wollen, sollen dafür nun den Uploadbereich im Online-Mitgliederportal nutzen. Das ist nur über die Telematikinfrastruktur erreichbar.  Als Alternative nennt die KV den Cryptshare-Dienst, der Daten übers Internet verschlüsselt und DSGVO-konform übermittelt. Beide Wege funktionierten selbsterklärend und seien einfach anzuwenden.

„Bald“ werde auch die sichere Kommunikation über einen KIM-Dienst (Kommunikation im Medizinwesen) möglich gemacht.

Quelle: KV Bremen

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