Priorisieren bei Krebs notwendig: Rascher Zugang zur Coronaimpfung gefordert

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Auch für Krebspatienten ist eine möglichst zeitnahe Impfung wichtig. Auch für Krebspatienten ist eine möglichst zeitnahe Impfung wichtig. © cherryandbees – stock.adobe.com
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Mit der Anpassung der Impfverordnung haben jetzt auch Patienten mit Krebserkrankungen Anspruch auf eine priorisierte COVID-19-Immunisierung. Verbände hatten dies lange gefordert, denn Menschen mit Krebs haben ein erhöhtes Risiko für schwere Erkrankungsverläufe.

Mit der aktualisierten Coronavirus-Impfverordnung werden wichtige Erkenntnisse aus den vergangenen Wochen aufgegriffen. Menschen mit schweren Erkrankungen werden jetzt der zweiten Impfgruppe zugeordnet. Auch Einzelfallentscheidungen zum Impfen sind möglich. Einen solchen priorisierten Zugang zur COVID-19-Schutzimpfung für Patienten mit Krebserkrankungen hatten zum Weltkrebstag gemeinsam das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V., die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs gefordert. Menschen mit aktiver Krebserkrankung gehörten zu den Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19, hieß es.

Quelle: DGHO-Presseinformation

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