Datenschutz: Kein WhatsApp für Ärzte
Die Übermittlung personenbezogener Gesundheitsdaten über WhatsApp könnte für Ärzte und Apotheker problematisch und sogar strafbar sein.
Grund ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO. Denn WhatsApp hat Zugriff auf das Adressbuch der Benutzer. Schon die Benutzung von WhatsApp verletzt deshalb die Persönlichkeitsrechte der Kontakte, die nicht in eine Übermittlung ihrer Daten an die WhatsApp Inc. in den USA eingewilligt haben. Ärzte und Apotheker müssten sich in jedem Einzelfall zunächst die schriftliche Genehmigung des Patienten abholen, um der DSGVO gerecht zu werden, warnt Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz des Landes Schleswig-Holstein.
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